Um einen Segler mit stramm gezogenem Gummi selbst starten zu können, haben wir diese Ausklinkvorrichtung konstruiert, wir wollen eine solide und sichere Vorrichtung anbieten. Was auf dem Modellbaumarkt angeboten wird, hat uns nicht gefallen. Sie haben die Möglichkeit auf zweierlei Arten die Vorrichtung zu betätigen. Die sichere Art ist, das stramm gezogene Gummi mit dem Ring in die entriegelte, also gedrückte Vorrichtung in die ausgefräste Nute zu legen und wieder zu verriegeln. Da aber bei starkem Zug des Gummis mit großer Kraft und meistens mit einem Helfer die Startvorrichtung verriegelt werden muß, haben Sie die Möglichkeit, den Ring von oben einfach auf den überstehenden Bolzen zu legen, eine kleine Nute sichert den Ring. Sie können also mit beiden Händen den Ring auf die Katapultvorrichtung legen, brauchen also keine Hand oder Helfer, die Vorrichtung zu entriegeln. Natürlich muß die Vorrichtung im Boden gut verankert sein, das heißt, die Ringe der Abspannstäbe müssen ganz auf der Platte der Ausklinkvorrichtung liegen, damit sich die Platte nicht nach vorn in die Startrichtung verschieben kann. Auf der Unterseite der Wippe ist eine Spiralfeder eingebaut, dadurch bleibt die Startwippe immer im verriegelten Zustand. Durch Fußbetätigung entriegeln Sie die Ausklinkvorrichtung. Die Wippe ist auf einer 10 mm starken Aluminiumplatte aufgebaut, alle Teile sind in Weltraumqualität gefräst und geschraubt. Natürlich schlagen wir den Namen des Vereines oder Besitzers ein, bitte bei Bestellung angeben.

Technische Maße:
Länge über alles: 235 mm, Höhe: 70 mm. Breite: 95 mm. Gewicht: 900 g.

Auslieferung mit unseren bewährten Abspannstäben Ø 10 x 350 mit eingeschweißten Ringen zum besseren Einschlagen und Herausziehen. Die zwei Abspannstäbe sind galvanisch verzinkt.

Hang, Katapult oder Hochstart mit Ausklinkvorrichtung


Befestigen Sie das Gummi mit dem Abspannstab Ø 10 x 395 oder stärker und kontrollieren Sie den festen Sitz, ein geflogenes Gummi in Richtung Startstelle ist gefährlich. Ein mindestens 5 mtr. langes Nylonseil sollte am Hochstartgummi befestigt sein, am Ende knoten Sie den Hochstartring oder den Haken für das Modell ein (Anmerkung, es gibt mehrere Arten der Befestigung am Modell, einmal der Hochstarthaken unter der Rupfnase, damit das Modell gut herauskommt, zweite Art ist ein eingeharztes Röhrchen in der Rupfnase unterhalb, welches etwa 30 Grad nach hinten steht, hier wird ein Stahlstift mit Öse zur Befestigung an der Katapulteinrichtung gebraucht, Vorteil ist, man sieht keine Einhängevorrichtung, der Stahlstift sollte aber mit Spiel ins eingeharzte Rohr gesteckt werden, damit der Stift nach dem Hochstart gut herauskommt. Die dritte Art ist der klassische Hochstarthaken für normale Startart in der Ebene. Etwa 30 Grad vom Schwerpunkt nach vorn sollte der Hochstarthaken unter dem Rumpf eingeharzt werden. Aber auch hier ist zu beachten, bei Segler mit einem hohen Rumpf wie K 6 K 8 oder Lo 100 ist es ratsam, mit V – Seil zu schleppen, das heißt zwei Hochstarthaken müssen im Rupf dicht unter der Fläche kurz vor dem Schwerpunkt, nach hinten stehend, eingeharzt werden. Tut vielleicht weh bei Orginalmodellen, ist aber die sicherte Hochstartart bei Winde und Gummistart, das V Seil sollte etwa 1 mtr. vor dem Rumpf zusammenlaufen. Der Segler bricht nicht aus und geht wie auf „Schienen“ nach oben. Ein zweites Seil wird auch noch am Katapultgummi befestigt mit etwa 10 mtr. Länge, in das andere Ende wird der Fallschirm mit dem Ring eingeknotet der in die Ausklinkvorrichtung einrastet. Ein Gewicht von etwa 120 – 140 g muß noch an dem Nylonseil befestigt werden, damit das hintere Seil beim Start nach unten gezogen wird und sich nicht im Leitwerk verfängt. Nun ziehen Sie das Gummi bis zu Ihrer gewollten Stärke aus, markieren den maximalen Ausklinkpunkt und befestigen die Ausklinkvorrichtung mit den beiden Abspannstäben im Boden, drücken Sie die Erdspieße soweit auf die Platte der Ausklinkvorrichtung, das die Ringe auf der Platte aufliegen, nun kann die Vorrichtung nicht nach vorn klappen und wenn Sie den Ring zum Auslösen einfach von oben auf die Auslösevorrichtung gelegt haben, auslösen. An dem 4 mtr langen Nylonseil mit Hochstartring oder Stahlstift legen Sie den Segler in Startposition, da der Segler auf der gespannten Hochstartschnur liegt, wird er nach einer Seite wegkippen, um das zu verhindern, brauchen Sie eine Großseglerstarthilfe. Legen Sie den Segler mit einer Fläche in die Startgabel immer so, das der Segler beim Start in die Windrichtung dreht, das heißt, die Fläche etwas tiefer, aus der der Wind kommt. Da das Oberseil (4 mtr.) nicht mit dem eigentlichen Startseil zusammenhängt, bekommen Sie sofort eine bessere und sichere Höhe zum Ausklinken. Wenn Sender und Segler eingeschaltet sind, ein letzter Ruderscheck kann nie schaden, steht einem guten Katapultstart nichts mehr im Wege, lösen Sie nun die Auslösevorrichtung aus, schalten aber erst nach einer gewissen Höhe den Motor bei Elektroseglern ein. Weitere Infos finden Sie bei der Startseilbeschreibung.